Der SCD hatte bei sommerlichen Temperaturen an der heimischen Prügelwiese in der ersten Halbzeit deutlich mehr Ballbesitz und die Spielkontrolle, konnte damit aber im letzten Drittel nicht mehr allzu viel anfangen, so dass es bei Halbchancen durch Mandrella und Beck blieb.
Auf der Gegenseite versuchten es die Gäste immer wieder mit langen Bällen in die Spitze, die jedoch zumeist von Wöhr und Erlewein in der Dahenfelder Innenverteidigung souverän verteidigt wurden. Die beste Chance der ersten Halbzeit vergab ein Stürmer des SVL im Eins gegen Eins gegen SC-Keeper Habla.
Dem SCD war zwar anzumerken, dass man den Heimsieg auf jeden Fall wollte, Zwingendes kam aber selten dabei raus. Oftmals war der letzte Pass zu ungenau oder man kam einen Schritt zu spät.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit ertönte nach einem Eckball plötzlich der Elfmeterpfiff – Marco Roth war im Strafraum mehrere Meter gehalten worden und ging zu Boden: Elfmeter für den SCD, den Christoph Beck souverän verwandelte.
Die Führung brachte den Gastgebern leider nicht die nötige Sicherheit und Lampoldshausen konnte in der 70. Minute aus dem Getümmel vor dem Tor nicht unverdient ausgleichen, auch wenn der Gegentreffer durch konsequenteres Abwehrverhalten vermeidbar gewesen wäre.
Dahenfeld versuchte in der Schlussphase nochmal alles, um den Siegtreffer zu erzielen, was dem SVL nach einem Konter in der letzten Spielminute nochmals eine riesen Gelegenheit zum Siegtreffer gab. Der Stürmer verfehlte das lange Eck frei vor dem Tor aber denkbar knapp.
Somit stand aufgrund der höheren Spielanteile für Dahenfeld und der besseren Chancen für Lampoldshausen am Ende ein gerechtes Unentschieden.