Früher hätte man solch ein Spiel als Schlammschlacht betitelt, denn pünktlich zum Anpfiff des Spiels gegen den favorisierten Tabellendritten aus Möckmühl begann es zu regnen. Heutzutage im Zeitalter des Kunstrasens ist vom Schlamm weniger zu sehen. Nichtsdestotrotz war das Ziel des SC Dahenfeld ein unangenehmer Gegner zu sein und mindestens einen Punkt zu ergaunern. In der Anfangsphase ging der Plan auf, denn der SCD stand kompakt und ging aggressiv zu Werke. Nach einer kleinen Unachtsamkeit gelang den Gästen dann trotzdem nach 19 Minuten die Führung. Bis zur Pause blieb das Spiel unverändert: Dahenfeld igelte sich ein und versuchte die Räume so eng wie möglich zu machen.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb die taktische Ausrichtung unverändert, denn bis auf wenige Chancen, die allesamt Keeper Patrick Roth vereitelte, kam von den Gästen nicht viel. Nach 52. Minuten gelang dann durch einen direkten Freistoß von Timo Dittmann der überraschende Ausgleich. Seine Hereingabe auf den langen Pfosten ging an Freund und Feind vorbei und landete im Netz. Der Punkt war wieder greifbar, doch keine zehn Minuten später gab es nach einem Durcheinander im Dahenfelder Strafraum den Gegentreffer. Als dann nach 75. Minuten Möckmühl nur noch zu 10. auf dem Platz stand - ein Spieler hatte die Gelb-Rote Karte gesehen - kam von den Gästen wenig. Das Trainerduo Wöhr / Seitz bewiesen in der 77. Minute ihr erfolgreiches Wechselvermögen. Waldemar Warkentin kam für die letzten Minuten um nochmals Schwung in die Offensive zu bekommen. Drei Minuten später schnappte er sich den Ball bei einem zentralen Freistoß und versenkte ihn trocken im Torwarteck! Mit seinem wohl ersten Ballkontakt sichert er somit den wichtigen Punkt im Spiel gegen die Spvgg Möckmühl.